Unique_Mixproof_Process_With_ThinkTop_V70

Alfa Laval Unique Mixproof Process Doppelsitzventil

Das Alfa Laval Unique Mixproof Process Mixproof-Ventil ist ein hygienisches Doppelsperr- und Entlüftungsventil, das den gleichzeitigen Durchfluss zweier Produkte durch ein einziges Ventilgehäuse ermöglicht – ohne jedes Risiko einer Kreuzkontamination. Für Ventilmatrizen und Rohrleitungen in Molkerei-, Lebensmittel- und Getränkebetrieben konzipiert, trennt es zwei Produktströme durch unabhängige Ventilkegel und Dichtungen, wobei der Zwischenraum eine Leckagekammer bei Atmosphärendruck bildet. Jeder Dichtungsausfall wird sofort über Leckageerkennungsbohrungen sichtbar und gibt Betreibern ein klares Signal, Dichtungen rechtzeitig auszutauschen, bevor die Prozesssicherheit beeinträchtigt wird. Das kompakte Design hält den Wartungsaufwand gering und den CIP-Medienverbrauch in einem wirtschaftlichen Rahmen – eine praxisgerechte Lösung überall dort, wo häufige Produktwechsel und strikte Hygienestandards zum Alltag gehören.

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Das Alfa Laval Unique Mixproof Process Mixproof-Ventil ermöglicht die gleichzeitige Führung zweier unterschiedlicher Produkte oder Flüssigkeiten durch eine gemeinsame Rohrinfrastruktur ohne Kreuzkontaminationsrisiko. Zwei unabhängige Ventilkegel und Dichtungen trennen die Produktströme voneinander. Die zwischen ihnen entstehende Leckagekammer bei Atmosphärendruck wirkt als passiver Sicherheitspuffer: Versagt eine Dichtung, tritt das Produkt nach außen, statt in den benachbarten Strom zu gelangen.

Doppelsperr- und Entlüftungsventil hält Produktströme physisch getrennt

Die Doppelsitzkonstruktion hält zwei Produktströme durch eine druckarme Leckagekammer zwischen den beiden Dichtelementen strikt voneinander getrennt. Da diese Kammer unter Atmosphärendruck steht, kann keiner der beiden Produktströme genug Kraft aufbauen, um die Trennzone zu überbrücken und den anderen zu kontaminieren. Leckageerkennungsbohrungen am Ventilkörper ermöglichen eine Sichtprüfung ohne Demontage, sodass Betreiber die Dichtungsintegrität im laufenden Betrieb jederzeit kontrollieren können. Wird Verschleiß festgestellt, folgt ein gezielter Dichtungstausch – ein vollständiger Ventilausbau ist nicht erforderlich.

Sitzhub-Reinigung senkt den CIP-Medienverbrauch

Das Ventil verfügt über eine Sitzhub-Reinigung, die während eines CIP-Zyklus jeden Ventilkegel kurz von seinem Sitz abhebt, damit Reinigungsflüssigkeit auch die sonst abgeschirmten Dichtflächen erreicht. Dieser Mechanismus stellt sicher, dass CIP-Medien jede kritische Oberfläche benetzen, ohne dass das Ventil aus der Leitung ausgebaut werden muss. Der gezielte Reinigungsansatz reduziert den Wasser- und CIP-Medienverbrauch spürbar und verhindert Produktverluste und Austreten während der Reinigungszyklen – ein direkter Beitrag zu effizienterem Ressourceneinsatz.

Wartungsfreier Stellantrieb und überschaubare bewegliche Teile

Der Stellantrieb ist wartungsfrei ausgelegt. In Verbindung mit einer geringen Anzahl einfacher beweglicher Teile hält das den geplanten Wartungsaufwand niedrig und reduziert das Risiko ungeplanter Stillstandszeiten. Das Ventil arbeitet als normal geschlossenes (NC) Gerät und wird ferngesteuert über Druckluft bei 600–800 kPa (6–8 bar) betätigt. Die Fernsteuerung ermöglicht die problemlose Integration in automatisierte Prozessabläufe. Das bewährte Ventilgehäuse mit Ventilkegeln und Dichtungen ist vorkonfiguriert und in mehreren Größen erhältlich, um grundlegende hygienische Verarbeitungsanforderungen zu erfüllen.

Druck- und Temperaturbeständigkeit für hygienische Prozesse

Das Ventil ist für Produktdrücke bis 1000 kPa (10 bar) ausgelegt und bis zum Vollvakuum geeignet, womit es den gesamten Betriebsbereich typischer Hygieneprozesslinien abdeckt. Die Temperaturgrenzen hängen vom gewählten Elastomerwerkstoff ab: Sowohl EPDM- als auch HNBR-Ausführungen sind für -5 °C bis +125 °C ausgelegt und decken damit Standard-CIP-Temperaturen ebenso ab wie Kaltzonen-Anwendungen. Produktbenetzende Stahlteile bestehen aus Edelstahl 1.4404 (316L) mit einer Innenoberflächengüte von Ra < 0,8 µm und erfüllen damit die Hygieneanforderungen globaler Lebensmittel- und Getränkebetriebe.

Technische Details

  • Produktbenetzende Stahlteile: 1.4404 (316L)
  • Sonstige Stahlteile: 1.4301 (304)
  • Innenoberflächengüte: Ra < 0,8 µm / Ra < 32 µi
  • Produktbenetzende Elastomere: EPDM, FPM, HNBR
  • Maximaler Produktdruck: 1000 kPa (10 bar) / 145 psi
  • Minimaler Produktdruck: Vollvakuum
  • Druckluftbereich: 600–800 kPa (6–8 bar) / 87–116 psi
  • Temperaturbereich (EPDM): -5 °C bis +125 °C / 23 °F bis 257 °F
  • Temperaturbereich (HNBR): -5 °C bis +125 °C / 23 °F bis 257 °F
  • Steuerlogik: Normal geschlossen (NC)
  • Antriebsart: Wartungsfreier Pneumatikstellantrieb
  • Reinigung: Integrierte Sitzhub-Reinigung
  • Gewicht (ISO 25): 8,9 kg
  • Gewicht (DN 100): 27,7 kg

Optionen und Konfigurationen

  • Alfa Laval ThinkTop V-Serie zur Überwachung und Steuerung
  • Ventilgehäusekombination 11-00 (gerade Durchgangsform)
  • Ventilgehäusekombination 11-90, 11-180, 11-270
  • Ventilgehäusekombination 12-00, 12-90
  • Ventilgehäusekombination 21-00, 21-90
  • Ventilgehäusekombination 22-00, 22-90
  • Dichtungswerkstoff-Optionen: EPDM, FPM, HNBR
  • Erhältlich in den Größen ISO 25, 38, 51, 63,5, 76,1, 101,6
  • Erhältlich in den Größen DN 25, 40, 50, 65, 80, 100
Tanks and stainless steel tubes and pumps in an industrial setting.

Branchen

Das Alfa Laval Unique Mixproof Process Mixproof-Ventil ist für hygienische Verarbeitungsbetriebe in der Milchverarbeitung, der Lebensmittelindustrie und der Getränkeherstellung ausgelegt. Diese Branchen setzen auf bewährte Ventiltechnik, um mehrere Produktströme sicher durch gemeinsame Rohrleitungen zu führen und dabei eine strikte Trennung zu gewährleisten. Das kompakte Design mit Sitzhub-Reinigung macht das Ventil zur zuverlässigen Wahl für Lebensmittel- und Getränkebetriebe, die Prozesssicherheit und Ressourceneffizienz in den Mittelpunkt stellen.

Erweiterte Sensorik und Steuerung für die Prozessoptimierung

Die Integration der Alfa Laval ThinkTop V50 und V70 in Ihre Ventilgruppen sichert maximale Verfügbarkeit und erhebliche Ressourceneinsparungen. Die 360-Grad-LED-Statusanzeige ermöglicht Bedienern die Echtzeit-Überwachung aller Fließwege aus jedem Winkel.

  • Ressourceneinsparungen: Pulse und Burst SeatClean reduzieren den CIP-Verbrauch um bis zu 95 %.
  • Schnelle Einrichtung: Auto-Setup und Live-Setup verkürzen die Inbetriebnahmezeit um bis zu 90 %.
  • Robust: Schutzklasse IP69K, -10 °C bis +60 °C, Nylon PA12 und Edelstahl 1.4301.
  • Einfache Integration: Unterstützt 24VDC PNP, AS-Interface und IO-Link. MTTF von 224 Jahren.
  • Universell: Direkt austauschbar mit ThinkTop Classic; passend für alle hygienischen Alfa Laval Stellantriebe.

Bereit, Ihren CIP-Rücklauf und Ihre Prozessabläufe zu optimieren?

Unsere Produkte
Alfa Laval Sensing and Control Think Top V50 and V70
Marcus Schmidt, Euroflow GmbH owner

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Als Alfa Laval Master Distributor in Süddeutschland liefert die Euroflow GmbH hochwertige Komponenten und Expertenlösungen für die Molkerei-, Brauerei-, Getränke-, Lebensmittel-, Kosmetik- und Pharmaindustrie. In den Postleitzahlgebieten 66-99 und 07-08 betreuen wir Baden-Württemberg, Bayern, Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen und Sachsen mit technischer Expertise.

Als Ihr kompetenter Partner für Systemintegration, Tankbau und Endkundenlösungen unterstützen wir Sie umfassend bei der Auswahl optimaler Ausrüstung für viskose Produkte und Reinigungsprozesse. Unser Fokus auf Pumpen, Ventile, Wärmetauscher und Tankequipment gewährleistet zuverlässige Prozessleistung.

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FAQ

Euroflow betreut Kunden in Süd- und Mitteldeutschland, in den Postleitzahlgebieten 66–99 und 07–08, und damit in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen und Sachsen. Als kompetenter Partner für Tankbauer, Anlagenbauer, Systemlieferanten und Endkunden unterstützen wir bei der Auswahl und Auslegung von Systemen für die Verarbeitung viskoser Produkte sowie für Reinigungsanwendungen.

Der Zwischenraum zwischen den beiden unabhängigen Dichtungen bildet eine Leckagekammer bei Atmosphärendruck. Versagt eine Dichtung, wird die Flüssigkeit zu den Leckageerkennungsbohrungen geleitet und tritt nach außen, statt in die zweite Produktleitung zu gelangen – Kreuzkontamination wird so zuverlässig verhindert.

Ja. Der Ventilkörper verfügt über Leckageerkennungsbohrungen, die eine Sichtprüfung im laufenden Betrieb ermöglichen. Betreiber erkennen so rechtzeitig Handlungsbedarf und können Dichtungen gezielt tauschen – ohne unnötige Routinewartung oder vollständigen Ausbau des Ventils.

Der integrierte Sitzhubmechanismus hebt die Ventilkegel während des <a href="https://shop.euroflow.de/blogs/news/cleaning-in-place-cip-pumpen">CIP-Zyklus</a> kurz an und ermöglicht so eine gezielte Reinigung der Dichtflächen. Dieser Ansatz reduziert den Wasser- und CIP-Medienverbrauch deutlich gegenüber Ventilen ohne Sitzhub-Reinigung.

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