Alfa Laval LKC UltraPure hygienic non-return valve

Alfa Laval LKC UltraPure

Das Alfa Laval LKC UltraPure ist ein hygienisches Rückschlagventil, das für die gerichtete Strömungssteuerung in anspruchsvollsten Reinstprozessleitungen entwickelt wurde — in der industriellen Biotechnologie, in der pharmazeutischen Produktion sowie in der Körperpflegeindustrie. Es verhindert zuverlässig Rückströmungen und arbeitet selbsttätig ohne externe Betätigung — ein potenzieller Fehlerpunkt weniger im Prozessdesign. Der produktberührende Körper besteht aus 1.4404 (316L) Edelstahl; die verfügbaren Elastomeroptionen erfüllen FDA- und USP-Class-VI-Anforderungen. Mit Schweiß- und Clamp-Anschlüssen für ISO- und DIN-Rohre sowie zwei Oberflächengütestufen lässt sich das Ventil direkt in bestehende Reinstmedien-Rohrleitungssysteme integrieren — ohne Adapter oder Sonderfittings. Vollständige Lieferkettentransparenz und -rückverfolgbarkeit bietet das optionale Alfa Laval Q-doc-Dokumentationspaket.

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Das hygienische Rückschlagventil Alfa Laval LKC UltraPure ist speziell dafür konzipiert, Reinstmedien-Prozessanlagen vor Kontamination und Druckereignissen durch Rückströmungen zu schützen. Es arbeitet als selbsttätiges Rückschlagventil — das federbelastete Verschlussstück reagiert ausschließlich auf Differenzdruck, ohne externe Signale oder einen Aktor. Diese Einfachheit ist ein ingenieurtechnischer Vorteil: Weniger Bauteile im Strömungspfad bedeuten weniger zu reinigende Flächen, weniger potenzielle Leckagepunkte und einen geringeren Wartungsaufwand über die gesamte Lebensdauer des Ventils.

Wie verhindert die Führungsscheibe das Versetzen des Verschlussstücks?

Eine präzise und wiederholbare Abdichtung setzt voraus, dass das Verschlussstück bei jedem Schließvorgang exakt auf dem Sitz auftrifft. Das LKC UltraPure erreicht dies durch eine Führungsscheibe mit vier Stegen, die das federbelastete Verschlussstück auf seiner axialen Hubbahn führen und seitliches Versetzen unter turbulenten oder pulsierenden Strömungsbedingungen verhindern. Der O-Ring am Verschlussstück schließt bei jedem Abfall des Differenzdrucks unter den Schaltpunkt sauber gegen den Sitz — ohne Fehlausrichtung, ohne unvollständiges Aufsetzen und ohne Bypassen von Prozessfluid in Rückwärtsrichtung. Dieses Konstruktionsdetail ist es, das ein echtes hygienisches Einwegventil von einem handelsüblichen Rückschlagventil in hygienischer Ausführung unterscheidet.

Welche Oberflächengüten erfüllen pharmazeutische Hygienedesign-Anforderungen?

Produktberührende Flächen sind in zwei Gütestufen lieferbar: Ra < 0,8 µm (SF3) für allgemeine Reinstmedienanwendungen und Ra < 0,5 µm (SF1) für Anwendungen, bei denen die engste Rauheitsspezifikation eine Validierungsanforderung ist. Beide Güten werden auf den Körperbauteilen aus 1.4404 (316L) Edelstahl gemäß EN 10088 aufgebracht — eine Legierung, die die Korrosionsbeständigkeit und Werkstoffreinheit bietet, die pharmazeutische und biotechnologische Prozesse erfordern. Nicht produktberührende Stahlteile bestehen aus 1.4301 (304) Edelstahl. Der zweiteilige Ventilkörper wird mit einem Klemmring zusammengefügt und mit einem speziellen Dichtring hygienisch abgedichtet, sodass die Innenoberflächen für Inspektion und Reinigung zugänglich bleiben.

EPDM oder FPM — welches Elastomer passt zu Ihren Prozessbedingungen?

Die Elastomerwahl ist die prozessspezifischste Entscheidung bei der Auslegung des LKC UltraPure. EPDM ist die Standardwahl für wässrige Prozessmedien — es arbeitet in einem Temperaturbereich von -10 °C bis 140 °C und erfüllt sowohl FDA- als auch USP-Class-VI-Anforderungen, was es zur ersten Wahl für pharmazeutische und biotechnologische Fluidpfade macht. FPM erhöht die obere Temperaturgrenze auf 180 °C und ist die richtige Wahl für Prozesse mit aggressiven Medien oder Hochtemperatur-SIP-Zyklen, bei denen EPDM degradieren würde — FPM erfüllt dabei FDA-Anforderungen, jedoch nicht USP Class VI. Beide Elastomere sind zum Zeitpunkt der Bestellung wählbar, um spezifische chemische und thermische Anforderungen zu erfüllen.

Welche Druck- und Temperaturgrenzen gelten für das LKC UltraPure?

Das Ventil ist für einen maximalen Einlassdruck von 1000 kPa (10 bar) ausgelegt. Die Temperaturgrenzen hängen von der gewählten Elastomervariante ab: EPDM arbeitet von -10 °C bis 140 °C, während FPM diese Obergrenze auf 180 °C ausdehnt — geeignet für Produkttransfer bei Umgebungstemperatur ebenso wie für CIP- oder SIP-Betrieb bei erhöhten Temperaturen. Die Druckverlustcharakteristik aller sechs Standardausführungen — DN25 bis DN100 mit entsprechenden ISO-Rohrgrößen von ISO25 bis ISO101,6 — ist nach VDI 2173 mit Wasser bei 20 °C ermittelt.

Technische Details

  • Produktberührender Stahl: 1.4404 (316L) gem. EN 10088 oder gleichwertig (AISI 316L)
  • Sonstige Stahlteile: 1.4301 (304) gem. AISI 304
  • Oberflächengüte (produktberührend): Ra < 0,8 µm (SF3) oder Ra < 0,5 µm (SF1)
  • Produktberührende Elastomere: EPDM (FDA und USP Class VI) oder FPM (FDA)
  • Maximaler Einlassdruck: 1000 kPa (10 bar)
  • Temperaturbereich (EPDM): -10 °C bis 140 °C
  • Temperaturbereich (FPM): -10 °C bis 180 °C
  • Ventilkörper: Zweiteilig, mit Klemmring zusammengefügt
  • Abdichtung: Hygienisch mit speziellem Dichtring
  • Verschlussstückführung: Führungsscheibe mit vier Stegen
  • Messprinzip: Gemäß VDI 2173 (Medium: Wasser 20 °C)

Optionen und Konfigurationen

  • Schweißenden (ISO oder DIN)
  • Clamp-Anschlüsse (ISO oder DIN)
  • Produktberührendes Elastomer: EPDM (FDA und USP Class VI)
  • Produktberührendes Elastomer: FPM (FDA)
  • Oberflächengüte: Ra < 0,8 µm (SF3)
  • Oberflächengüte: Ra < 0,5 µm (SF1)
  • Alfa Laval Q-doc-Dokumentationspaket
Tanks and stainless steel tubes and pumps in an industrial setting.

Branchen

Das hygienische Rückschlagventil Alfa Laval LKC UltraPure ist für Hochreinheitsindustrien konzipiert, in denen Prozessintegrität und lückenlose Rückverfolgbarkeit nicht verhandelbar sind. Es bedient in erster Linie die pharmazeutische Produktion und die Biotechnologie — Branchen, in denen USP-Class-VI-Konformität und vollständige Werkstoffdokumentation Validierungsvoraussetzungen sind. Darüber hinaus eignet sich das Ventil für die Herstellung von Körperpflegeprodukten, wo hygienisches Design Kontamination verhindert und die Produktsicherheit gewährleistet.

Erweiterte Sensorik und Steuerung für die Prozessoptimierung

Die Integration der Alfa Laval ThinkTop V50 und V70 in Ihre Ventilgruppen sichert maximale Verfügbarkeit und erhebliche Ressourceneinsparungen. Die 360-Grad-LED-Statusanzeige ermöglicht Bedienern die Echtzeit-Überwachung aller Fließwege aus jedem Winkel.

  • Ressourceneinsparungen: Pulse und Burst SeatClean reduzieren den CIP-Verbrauch um bis zu 95 %.
  • Schnelle Einrichtung: Auto-Setup und Live-Setup verkürzen die Inbetriebnahmezeit um bis zu 90 %.
  • Robust: Schutzklasse IP69K, -10 °C bis +60 °C, Nylon PA12 und Edelstahl 1.4301.
  • Einfache Integration: Unterstützt 24VDC PNP, AS-Interface und IO-Link. MTTF von 224 Jahren.
  • Universell: Direkt austauschbar mit ThinkTop Classic; passend für alle hygienischen Alfa Laval Stellantriebe.

Bereit, Ihren CIP-Rücklauf und Ihre Prozessabläufe zu optimieren?

Unsere Produkte
Alfa Laval Sensing and Control Think Top V50 and V70
Marcus Schmidt, Euroflow GmbH owner

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Als Alfa Laval Master Distributor in Süddeutschland liefert die Euroflow GmbH hochwertige Komponenten und Expertenlösungen für die Molkerei-, Brauerei-, Getränke-, Lebensmittel-, Kosmetik- und Pharmaindustrie. In den Postleitzahlgebieten 66-99 und 07-08 betreuen wir Baden-Württemberg, Bayern, Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen und Sachsen mit technischer Expertise.

Als Ihr kompetenter Partner für Systemintegration, Tankbau und Endkundenlösungen unterstützen wir Sie umfassend bei der Auswahl optimaler Ausrüstung für viskose Produkte und Reinigungsprozesse. Unser Fokus auf Pumpen, Ventile, Wärmetauscher und Tankequipment gewährleistet zuverlässige Prozessleistung.

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FAQ

Euroflow betreut Kunden in Süd- und Mitteldeutschland, in den Postleitzahlgebieten 66–99 und 07–08, und damit in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen und Sachsen. Als kompetenter Partner für Tankbauer, Anlagenbauer, Systemlieferanten und Endkunden unterstützen wir bei der Auswahl und Auslegung von Systemen für die Verarbeitung viskoser Produkte sowie für Reinigungsanwendungen.

Die maximale Betriebstemperatur hängt von der zum Zeitpunkt der Bestellung gewählten Elastomervariante ab. EPDM-Elastomere decken einen Bereich von -10 °C bis 140 °C ab, während FPM-Elastomere die maximale Betriebstemperatur auf 180 °C erhöhen.

Ja, als Option ist das Alfa Laval Q-doc-Dokumentationspaket erhältlich, das vollständige Transparenz und Rückverfolgbarkeit der gesamten Lieferkette sicherstellt. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für die Validierung in Reinstmedien-Anwendungen der Biotech- und Pharmaindustrie

Das Ventil ist mit Schweißenden und Clamp-Anschlüssen lieferbar. Beide Anschlusstypen sind für ISO- und DIN-Rohrnormen verfügbar, um unterschiedliche Reinstprozessanforderungen zu erfüllen.

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