Alfa Laval CPM constant-pressure modulating valve in stainless steel

Alfa Laval CPM Konstantdruck-Regelventil

Das Alfa Laval CPM Konstantdruck-Regelventil ermöglicht eine präzise, zuverlässige Druckregelung in hygienischen Prozessleitungen — ganz ohne elektronische Steuerung. Die pneumatische Betätigung positioniert eine Doppelmembran-Einheit, um voreingestellte Druckwerte am Ventilein- oder -ausgang konstant zu halten. Gefertigt aus 316L Edelstahl mit selbstentleerendem, hygienischem Design, richtet sich das CPM an Verfahrenstechniker, OEM-Konstrukteure und Betriebsleiter in der Molkerei-, Lebensmittel-, Getränke-, Pharma- und Körperpflegeindustrie. Die verschweißte Gehäuse-Sitz-Konstruktion eliminiert potenzielle Kontaminationsstellen, während flexible Kv-Werte und verschiedene Anschlussnormen die Integration in bestehende Rohrleitungen mit minimalem Aufwand ermöglichen. Füll- und Abfüllanlagen profitieren besonders von der schnellen, stabilen Druckantwort des CPM. Drei Varianten — CPMI-2, CPMO-2 und CPM-I-D60 — decken Eingangsdruckregelung, Ausgangsdruckregelung und Hochkapazitätsanwendungen ab und bieten Planern ein pneumatisches Regelventil, das exakt auf die jeweiligen Leitungsanforderungen abgestimmt ist.

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Die Aufrechterhaltung eines gleichmäßigen Drucks in hygienischen Prozessleitungen ist überall dort entscheidend, wo Produktqualität, Füllgenauigkeit oder Reinigungsvalidierung eine Rolle spielen. Das Alfa Laval CPM Konstantdruck-Regelventil erfüllt diese Anforderung durch ein rein pneumatisches Funktionsprinzip, das die Komplexität, Kosten und Fehlerquellen elektronischer PID-Regelkreise und Stellungsregler überflüssig macht. Der Luftdruck wirkt direkt auf eine Membraneinheit, die den Ventilkegel positioniert und den Durchfluss kontinuierlich anpasst, um den Solldruckwert stabil zu halten. Das Ergebnis ist eine schnelle, reproduzierbare Regelung, die Verfahrenstechniker ohne spezielle Instrumentierungskenntnisse in Betrieb nehmen und warten können.

Wie gewährleistet die CPM-Membranventil-Konstruktion einen hygienischen Betrieb?

Im Kern des CPM befindet sich eine Doppelmembran: eine untere, PTFE-beschichtete EPDM-Membran auf der produktberührten Seite und eine obere Membran, getrennt durch 12 Edelstahlsektoren. Diese Sektoren bieten mechanische Unterstützung und eine gleichmäßige Lastverteilung über den gesamten Hubbereich, verhindern lokale Ermüdung und verlängern die Lebensdauer. Die PTFE-beschichtete, produktberührte Oberfläche widersteht aggressiven CIP- und SIP-Medien ohne zusätzliche Auskleidung oder Beschichtung.

Ventilgehäuse und Sitz sind als Einheit miteinander verschweißt, wodurch Spalten eliminiert werden, in denen sich Produktrückstände ansammeln könnten. Deckel und Gehäuse werden für eine schnelle Demontage bei der Wartung zusammengeklemmt, wobei die Klemmverbindung im Betrieb eine dichte, reproduzierbare Abdichtung gewährleistet. Die innere Oberflächengüte beträgt standardmäßig Ra ≤ 1,6 μm, optional ist eine Politur auf Ra ≤ 0,8 μm oder Ra ≤ 0,5 μm für Anwendungen mit höheren Reinigungsanforderungen erhältlich. In Kombination mit der selbstentleerenden Gehäusegeometrie unterstützt diese Konstruktion validierte Reinigungszyklen in der Molkerei-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie.

Welche CPM-Variante eignet sich für Eingangs-, Ausgangs- oder Hochkapazitäts-Druckregelung?

Alfa Laval bietet drei CPM-Varianten an, die jeweils für ein bestimmtes Druckregelungsszenario optimiert sind. Alle drei teilen einen maximalen Eingangsdruck von 1000 kPa (10 bar) und arbeiten in denselben Temperaturbereichen, sodass die Auswahl der richtigen Variante auf Regelrichtung und Durchsatzanforderung ankommt.

Das CPMI-2 regelt den Eingangsdruck und ist die Standardwahl für Füllanlagen, bei denen ein stabiler Vordruck Überfüllung, Schaumbildung oder Dosierungenauigkeiten verhindert. Das CPMO-2 regelt den Ausgangsdruck und dient Abfüllanlagen sowie nachgeschalteten Anlagen, die einen konstanten Gegendruck erfordern. In den Abmessungen teilt das CPMO-2 die gleiche Membran- und Klemmarchitektur wie das CPMI-2, verfügt jedoch über ein längeres Gehäuse (211 mm gegenüber 175,1 mm), um den umgekehrten Strömungsweg aufzunehmen. Das CPM-I-D60 ist für Hochkapazitätsleitungen mit seinem zweiteiligen Gehäusedesign — Ober- und Unterteil mit separatem Einlassrohr — konzipiert und verarbeitet größere Durchflussmengen bei einer Gesamtlänge von 413,2 mm, wobei das gleiche pneumatische Regelprinzip beibehalten wird.

Welche Kv-Werte und Anschlussnormen stehen für die hygienische Druckregelung zur Verfügung?

Die Spezifikation eines Konstantdruck-Regelventils bedeutet, den Kv-Wert an die geforderte Durchflusskennlinie anzupassen. Das CPM-Programm bietet fünf verschiedene Kv-Werte — 7, 9, 23, 2/15 und 60 — und deckt damit alles von Niedrigdurchfluss-Dosierkreisläufen bis hin zu Hochdurchsatz-Transferleitungen ab. Die korrekte Zuordnung des Kv-Werts zum Leitungsdurchmesser stellt sicher, dass das Ventil in einem reaktionsfähigen Hubbereich arbeitet und nicht an einem Extrem, das die Regelbarkeit einschränkt.

Anschlüsse nach ISO, DIN, SMS, BS und als Klemmverbindung sind erhältlich, wobei Gewindestutzen oder Klemmenausführungen gemäß der gewünschten Norm geliefert werden. Beim CPM-I-D60 verwenden DIN-Gewindestutzen eine 30-mm-Verbindung und SMS-Gewindestutzen eine 24-mm-Verbindung, entsprechend der größeren Rohrdurchmesser typischer Hochkapazitätsinstallationen. Ingenieure, die das CPM in eine bestehende Leitung integrieren, können das Ventil direkt an die vorherrschende Rohrleitungsnorm vor Ort anpassen — ohne Adapter oder Übergangsstücke.

Wann sollte die Booster- oder ATEX-Option spezifiziert werden?

In Anwendungen, bei denen der Produktdruck den verfügbaren Instrumentenluftdruck übersteigt, vervielfacht ein Booster-Zubehör die effektive Betätigungskraft. Mit montiertem Booster kann das CPM Produktdrücke bis zum 1,8-fachen des Luftversorgungsdrucks regeln — eine praktische Notwendigkeit bei Hochdruck-Füllanlagen oder langen Transferstrecken, bei denen Reibungsverluste den Betriebsdruck über das hinaus treiben, was die Standard-Druckluftversorgung ausgleichen kann.

Für Installationen in explosionsgefährdeten Bereichen gemäß ATEX-Richtlinien liefert Alfa Laval eine ATEX-zugelassene Version des CPM. Ein Drosselventil-Zubehör ist ebenfalls für die CPM-2-Varianten erhältlich und ermöglicht die Feineinstellung der Regelgeschwindigkeit des Ventils, um Drucküberschreitungen bei schnellen Lastwechseln zu verhindern. Die Spezifikation des Drosselventils ist besonders relevant bei Leitungen mit variablem Bedarf, wie etwa Mehrfachfüllerköpfen, die zwischen Leerlauf und Spitzendurchsatz wechseln.

Auch die Temperatur bestimmt die Materialauswahl. Standard-PTFE/EPDM-Membranen decken den Bereich von -10 °C bis +95 °C mit NBR-Obermembran ab, erweiterbar auf +140 °C bei Upgrade der Obermembran auf PTFE-beschichtetes EPDM. Für Dauertemperaturen über 140 °C können beide Membranen in festem PTFE mit FPM-O-Ringen spezifiziert werden — eine Konfiguration, die für SIP-Zyklen oder Heißprodukttransfer in der pharmazeutischen Produktion geeignet ist.

Technische Details

  • Maximaler Eingangsdruck: 1000 kPa (10 bar) — alle Varianten
  • Temperaturbereich (obere Membran NBR / untere Membran PTFE-EPDM): -10 °C bis +95 °C
  • Temperaturbereich (obere Membran PTFE-EPDM / untere Membran PTFE-EPDM): -10 °C bis +140 °C
  • Produktberührter Stahl: 1.4404 (316L)
  • Übrige Stahlteile: 1.4301 (304)
  • Produktberührte Elastomere: PTFE-beschichteter EPDM-Gummi (untere Membran)
  • Innere Oberflächengüte (Standard): Ra ≤ 1,6 μm
  • Innere Oberflächengüte (optional): Ra ≤ 0,8 μm oder Ra ≤ 0,5 μm
  • Selbstentleerendes Ventildesign
  • Empfohlene maximale Strömungsgeschwindigkeit: 5 m/s

Optionen und Konfigurationen

  • CPMI-2 für Eingangsdruckregelung
  • CPMO-2 für Ausgangsdruckregelung
  • CPM-I-D60 für Hochkapazitäts-Druckregelung
  • Verschiedene Kv-Werte (7, 9, 23, 2/15, 60)
  • Verschiedene Anschlussarten: ISO, DIN, SMS, BS und Klemmverbindung
  • Gewindestutzen oder Klemmverbindungen gemäß erforderlicher Norm
  • Booster für Produktdruck mit Überschreitung des verfügbaren Luftdrucks (Produktdruck = 1,8 x Luftdruck)
  • Drosselventil zur Anpassung der Regelgeschwindigkeit für das CPM-2-Ventil
  • Luftdruckregelventilsatz, 0–8 bar
  • Obere Membran aus PTFE beschichtet mit EPDM und O-Ring aus FPM beschichtet mit EPDM (für Temperaturen 95–140 °C)
  • Beide Membranen aus festem PTFE und O-Ring aus FPM (für Temperaturen über 140 °C)
  • Obere Membran aus PTFE beschichtet mit EPDM (CPM-I-D60)
  • Dichtungsringe des Ventilgehäuses aus NBR oder FPM (CPM-I-D60)
  • Gleit-O-Ring aus FPM (für Temperaturen über 95 °C) (CPM-I-D60)
  • ATEX-Version für explosionsgefährdete Bereiche erhältlich
  • US 3A-Version auf Anfrage nur für CPM-2-Ventile erhältlich
Tanks and stainless steel tubes and pumps in an industrial setting.

Branchen

Das Alfa Laval CPM Konstantdruck-Regelventil bewährt sich branchenübergreifend in der Lebensmittel- und Getränkeherstellung, der Milchverarbeitung und der pharmazeutischen Produktion. Seine hygienische Konstruktion, die selbstentleerende Geometrie und die validierbare Reinigbarkeit machen es zur idealen Lösung für jede hygienische Prozesslinie, in der eine präzise, elektronikfreie Druckregelung gefordert ist. Füll- und Abfüllbetriebe in diesen Branchen verlassen sich auf die schnelle pneumatische Reaktion des CPM für gleichbleibende Produktqualität und Durchsatzstabilität.

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  • Ressourceneinsparungen: Pulse und Burst SeatClean reduzieren den CIP-Verbrauch um bis zu 95 %.
  • Schnelle Einrichtung: Auto-Setup und Live-Setup verkürzen die Inbetriebnahmezeit um bis zu 90 %.
  • Robust: Schutzklasse IP69K, -10 °C bis +60 °C, Nylon PA12 und Edelstahl 1.4301.
  • Einfache Integration: Unterstützt 24VDC PNP, AS-Interface und IO-Link. MTTF von 224 Jahren.
  • Universell: Direkt austauschbar mit ThinkTop Classic; passend für alle hygienischen Alfa Laval Stellantriebe.

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Unsere Produkte
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Marcus Schmidt, Euroflow GmbH owner

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Als Alfa Laval Master Distributor in Süddeutschland liefert die Euroflow GmbH hochwertige Komponenten und Expertenlösungen für die Molkerei-, Brauerei-, Getränke-, Lebensmittel-, Kosmetik- und Pharmaindustrie. In den Postleitzahlgebieten 66-99 und 07-08 betreuen wir Baden-Württemberg, Bayern, Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen und Sachsen mit technischer Expertise.

Als Ihr kompetenter Partner für Systemintegration, Tankbau und Endkundenlösungen unterstützen wir Sie umfassend bei der Auswahl optimaler Ausrüstung für viskose Produkte und Reinigungsprozesse. Unser Fokus auf Pumpen, Ventile, Wärmetauscher und Tankequipment gewährleistet zuverlässige Prozessleistung.

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FAQ

Euroflow betreut Kunden in Süd- und Mitteldeutschland, in den Postleitzahlgebieten 66–99 und 07–08, und damit in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen und Sachsen. Als kompetenter Partner für Tankbauer, Anlagenbauer, Systemlieferanten und Endkunden unterstützen wir bei der Auswahl und Auslegung von Systemen für die Verarbeitung viskoser Produkte sowie für Reinigungsanwendungen.

Das CPM nutzt eine pneumatische Betätigung, um einen membrangestützten Ventilkegel direkt auf Prozessdruckänderungen reagieren zu lassen. Instrumentenluft wirkt auf eine Seite der Doppelmembran-Einheit, während der Produktdruck auf die andere Seite wirkt — so entsteht ein selbstausgleichendes Kräfteverhältnis, das die Ventilöffnung kontinuierlich anpasst und den voreingestellten Druck hält. Dies macht elektronische Sensoren, Stellungsregler oder PID-Regler überflüssig und reduziert sowohl die Installationskomplexität als auch potenzielle Fehlerquellen.

Das CPM-Programm bietet fünf Kv-Werte — 7, 9, 23, 2/15 und 60 — für eine exakte Abstimmung auf die jeweiligen Durchflussanforderungen aller drei Ventilvarianten. Die Anschlussoptionen umfassen ISO-, DIN-, SMS-, BS- und Klemmnormen und gewährleisten so eine direkte Integration in die meisten internationalen hygienischen Rohrleitungssysteme ohne Sonderadapter. Diese Flexibilität macht das CPM zu einem vielseitigen pneumatischen Regelventil für unterschiedliche Anlagenstandards.

Ja. Eine ATEX-Version des CPM ist für Installationen in klassifizierten explosionsgefährdeten Bereichen erhältlich. Für die pharmazeutische Produktion unterstützen die produktberührten Oberflächen aus 1.4404 (316L), die optionale Politur auf Ra ≤ 0,5 μm, die PTFE-Vollmembran-Konfiguration für Temperaturen über 140 °C sowie die Verfügbarkeit einer US 3A-Version für CPM-2-Ventile den Einsatz in regulierten hygienischen Umgebungen.

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